Ldap oder Datenbank - Teil 2

22. Juni 2009

Vielen Dank für die Antworten bei Ldap oder Datenbank. Die Frage hatte keinen konkreten technischen Hintergrund. Ich bin nur ein Freund des Prinzips der Einfachheit und das bedeutet für mich auch mal zu Hinterfragen, ob es sinnvoll ist Wissen über zwei Datenbanken vorzuhalten.

Wenn man z.B. einen Sack voll Mysql-Cluster betreibt finde ich es besser sich auf eine Technik zu konzentrieren und diese richtig zu beherrschen, als zwei nur halb. Sicher mag Ldap Vorteile beim Lesen haben und es mag ein Standard-Protokoll sein, aber das ist imho nichts was man mit purer Rechenleistung und ein paar pfiffigen Entwicklern nicht in den Griff bekommt, zumal es heute für fast alle wichtigen Applikations-Programme Schnittstellen für Mysql gibt. Natürlich wird sich im Einzelfall zeigen müssen, ob der Umstieg von Ldap in eine relationale Datenbank funktioniert, aber ganz abwegig scheint mir der Gedanke jedenfalls nicht zu sein.

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Zum Abschied einen Gruss

20. Juni 2009

From: Joern Seemann
To: uwe.beckmeyer@bundestag
Subject: Zum Abschied einen Gruss

Hallo Herr Beckmeyer,

als ehemaliger Wähler möchte ich mich von Ihnen verabschieden. Es gibt viele Gründe hierfür, aber das Zensurgesetz hat mir noch einmal deutlich gemacht, daß die SPD ich uns vollkommen auseinandergelebt haben. Ihr Leitsatz “Demokratie ist Mehrheitssache” dürfte angesichts der letzten Wahlergebnisse ein frommer Wunsch bleiben, aber so ist das mit Wünschen man wird oft bitter enttäuscht - so wie ich von der Politik der SPD in den letzten Jahren.

Gruss Joern Seemann

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Bewiesen

20. Juni 2009

Auf Techcrunch gab es mal ein Posting mit Titel Are Linux Programmers Getting Too Fat?, in dem es um die Entwicklung der T-Shirt Größe auf dem Linux Symposium ging. Wer das für einen Witz gehalten hat - nun hier ist der Bildbeweis:

Linux T-Shirts in Übergrößen sind ausverkauft

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Ldap oder Datenbank

16. Juni 2009

Mal so unter uns Kaffeeschwestern: gibt es einen guten Grund Ldap einer Datenbank vorzuziehen oder umgekehrt?

Tassenparade

16. Juni 2009

Wird mal Zeit das ich mich für eine entscheide:

Meine Tassensammlung

Wie sieht es bei Dir aus?

Jörn der Baumeister - Halbzeit auf dem Hof

15. Juni 2009

Nach ein paar Wochen Buddelei ist es nun endlich soweit: der Hof ist einmal umgegraben und durchgesiebt. Eigentlich wollte ich schon letzte Woche soweit sein, aber irgendwie fiel immer Wasser vom Himmel. Manche Stellen waren verdammt mühselig. Man kam nur Zentimeterweise voran und hatte pro Quadratmeter eine Schubkarre voll Schutt, während andere Teile des Hofs sich mühelos umgraben ließen. Pünktlich zur letzten Schubkarre ging dann auch das Sieb kaputt.

Wie man auf den Bildern gut sehen kann ergab das hohe Sandhaufen, welche aber schon am Sonntag zur Hälfte wieder verteilt waren. Als Konsequenz habe ich nun ca. 10qm³ Bauschutt in der Auffahrt liegt. Diese später in eine Mulde zu verfrachten wird noch ein Spaß allererster Kajüte. Nunja, wie man auch sieht haben wir allerlei Dinge gefunden. Neben sehr schönen alten Fliesen auch recht Sonderbares.

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Vorfreude auf KDE 4.3

11. Juni 2009

Mit der zweiten Beta-Version von KDE 4.3 steigt bei mir die Vorfreude. Seit Version 4.2 ist KDE 4 sehr gut benutzbar mit einer kleinen Ausnahme: Konsole hat kein vollständiges DBUS-Interface. Aber das hat mit mit der neuen Version ein Ende, denn KDE 4.3 bringt größere Veränderungen am DBUS-Interface mit.

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Bon Jovi macht in C++

11. Juni 2009

Und unter Pseudonym arbeitet er auch noch:

Gesehen bei Heise auf der Homepage.

Weg damit

10. Juni 2009

Ich habe eben gefühlte zwei Kilo alte CDs/DVDs entsorgt. Die lagen hier schon lange als Staubfänger auf dem Schreibtisch, keine Ahnung was ich noch mit denen sollte. Irgendwie hab ich schon eine gefühlte Ewigkeit keine CD/DVD mehr gebrannt, das fühlt sich so nach altes Jahrtausend an.

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Linux oder Solaris?

7. Juni 2009

In den Kommentaren zu Ächtz bin ich gebeten worden mich zu erklären, warum ich Solaris in manchen Punkten für besser als Linux halte und wann ich Solaris einsetzen würde.

Nun, am einfachsten ist die Erklärung wann ich Solaris nicht einsetzen würde, dazu zählt zum Beispiel wenn man viel forkt. Die initiale Erklärung die ich dafür hatte war, das Solaris beim Fork wirklich den gesamten Adressraum kopiert, während Linux via Copy-on-Write nur Teile kopieren muss. Solaris soll (einen offziellen Link dazu habe ich nicht gefunden) mittlerweile auch Copy-on-Write einsetzen, aber geändert hat sich dadurch für mich nichts. Richtig schlimm macht sich das auf CMT-Maschinen bemerkbar, daher immer zu Pre-Fork Modellen greifen. Ein anderes düsteres Thema ist halbwegs aktuelle Software unter Solaris (ich rede hier nicht von OpenSolaris). Die Companion-CD und auch die Grundinstallation enthalten gut abgehangene Software, aber der Umfang ist doch sehr bescheiden. Es gibt zwar Projekte wie Blastwave, OpenCSW oder OpenPkg, aber die können wirklich nur die allergrößten Schmerzen lindern. Ich möchte die Arbeit der wenigen Leute nicht schmälern, aber von Packaging-Standards und -Funktionalitäten wie im Linux-Bereich sind sie weit entfernt.

Hat man keine Probleme mit obigen kann man Solaris ruhigen Gewissens einsetzen. Das ist wie früher Mercedes E-Klasse fahren, eine sichere Wahl und einmal am Laufen durch nichts aufzuhalten. Klar im Vorteil gegenüber Linux ist Solaris in anderen Gebieten.

Langzeitstabilität zum Beispiel. Software, ja selbst Kernel-Treiber die auf Solaris 2.8 funktionieren laufen auch unter Solaris 10. Das Volume-Management mit SDS und Software-RAID macht unter Solaris Spaß. Mir gehen die Nackenhaare hoch beim Gedanken an LVM und MD-Raid, die mit ihren Kommando-Zeilen Orgien einen zur Verzweifelung bringen können. Unter Solaris sind das nur ein paar Befehle, von ZFS mal ganz zu Schweigen. Genauso sieht es bei IPfilter versus IPTables aus. Keine Ahnung wer mehr kann, dafür sind IPF-Regelwerke imho einfacher zu lesen. Insgesamt setzt Solaris nicht auf ellenlange Konfigurations-Dateien, sondern auf Tools mit denen man Dienste via Kommando-Zeile konfiguriert. Mal ein Beispiel:

# dhtadm -M -m 188.25.62.0 -e 'LeaseTim=57600'

Das setzt die DHCP-Leasetime für einen IP-Bereich unter Solaris. Beim ISC-DHCPD (Ok, nicht Linux-Spezifisch, aber ich will nur das Prinzip erklären) müßte man die Konfigurations-Datei parsen, was nicht gerade trivial ist. Diese Tools unter Solaris machen das Scripten aus meiner Sicht sehr viel einfacher.

Ein anderes Beispiel hatte ich ja bereits angesprochen, die Installation. Das Jumpstart Enterprise Toolkit zur Installation von Solaris ist wirklich eine tolle Sache. Ich denke FAI könnte unter Linux da noch am ehesten herankommen, während Redhats Kickstart noch letztes Jahrtausend ist.

Alles im allem ist es, wie so oft, eine Frage der eigenen Präferenzen. Leute mit BSD-Hintergrund werden sich eher in Solaris zurechtfinden und es zu schätzen Wissen. Wer mit Linux aufgewachsen ist, wird Zeit und Geduld investieren müssen. Viele Dinge sind einfach anders und wenn es nur Details sind. Aber aus meiner Sicht lohnt es sich, sich mit beiden zu beschäftigen, denn es erweitert den Horizont und zwingt zu genaueren, bewußteren Arbeiten.

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